GEW produziert seit 1999 Anlagen mit Inertgas-UV-Härtung für Lebensmittelverpackungen und Silikonbeschichtungen. Unser Stickstoff-Härtungssystem für Rollenware wird in allen Breiten bis 2,5m hergestellt. Sowohl für Schmalbahnbeschichtungsanlagen für Silikonliner als auch für großformatige Druckmaschinen mit migrationsarmen Tinten, GEW hat die Kompetenz und die Erfahrung für die richtige Systemlösung. Für weitere Einzelheiten nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Wie funktioniert Inertgas-UV-Härtung?

Unter normalen Bedingungen reagiert Sauerstoff mit den Fotoinitiatoren in der Tinte, sobald er UV-Licht ausgesetzt ist, und desaktiviert so einen Teil der Fotoinitiatoren beim Härtungsprozess und schränkt damit das Ausmaß der Polymerisation ein.

Die Härtung in einer Inertgas-Atmosphäre erhöht die Rate und das Ausmaß der Vernetzung wesentlich mit einer gleichzeitigen Verringerung des Geruchs am fertigen Produkt. Die Grafik zeigt wie die Qualität der Härtung zunimmt, wenn der ppm (parts per million) Sauerstoffgehalt abnimmt.

Die GEW-Systemlösung

GEW hat ein kompaktes System entwickelt, in dem eine Inertgaskammer mit einer abgedichteten Kühlwalze um den UV-Lampenkopf eingebaut wird. Der Sauerstoff wird aus der Kammer getrieben, indem Stickstoff mit einem “Stickstoffvorhang” und direkt mit einer Einspritzdüse in bestimmtem Mengen in die Härtungskammer eingeführt wird. Ein Sauerstoffsensor in der Kammer überwacht fortlaufend das Sauerstoffniveau, das automatisch auf dem vom Bediener einstellten ppm-Wert gehalten wird.